LENZERHEIDE // DAS MAGAZIN

Das Erlebnismagazin Lenzerheide richtet sich an Naturliebhaber, Geniesser und Outdoor-Fanatiker. Im Mittelpunkt der Zeitschrift steht die Schönheit und Vielseitigkeit der Ferienregion, von Chur über Arosa Lenzerheide bis Thusis. Ob Kulinarik oder Nightlife, ob Sehenswürdigkeit oder Ausflugtipp – die Themenvielfalt ist gross und spiegelt das Leben der Region wieder.

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Die Winterausgabe 2018/2019

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Traditionen in Graubünden

6. Januar 2019

Sternsingen
Am Dreikönigstag ziehen in den katholischen Bündner Gemeinden Schülerinnen und Schüler als die Heiligen Drei Könige von Haus zu Haus. Sie singen ein- oder mehrstimmig alte und neue Dreikönigslieder. Statt Naturalgaben sammeln die Sternsinger heute Geld für Kinderhilfswerke und für den Kauf von Süssigkeiten. (Foto: Daniel Gerber)

2. Februar 2019

Hom Strom
Am Nachmittag des ersten Februarsamstags treffen sich die älteren Schülerinnen und Schüler auf dem Dorfplatz das Engadiner Dorfes Scuol, um den „Hom Strom“ (Strohmann) zu bauen. Nach dem Bau der rund zwei Meter dicken Walze wird der „Hom Strom“ zu seinem Standort ausserhalb des Dorfes transportiert. Abends versammeln sich Dorfbewohner und Gäste beim „Hom Strom“. Punkt 20 Uhr wird der Strohmann in Brand gesetzt, und alle singen das „Hom-Strom-Lied“, das der einheimische Dichter Men Rauch 1954 für diesen Anlass komponiert hat.

8. Februar 2019

Scheibenschlagen
Beim „Schiibaschlaha“ im Bündner Ort Untervaz schleudern junge Burschen glühende Buchen-Holzscheiben oberhalb des Dorfes ins Tal. Der traditionelle Anlass findet jeweils am ersten Fastensonntag statt. Auf dem Dorfplatz unten spielt die Musikgesellschaft für die versammelte Gemeinde und diese singt das Scheibenschlagenlied. Nach dem Flug der letzten Scheibe ins Tal machen sich die Burschen auf den Heimweg. Im Dorf werden Sie von den Mädchen empfangen, welche die Jungs mit „Fasnachtschüechli“ bewirten.

14. Februar 2019

Pschuuri
Aus Splügen stammt „Pschuuri“, was so viel bedeutet wie „schwärzen“. Am Vormittag des Aschermittwochs ziehen die kostümierten Vorschulkinder mit umgehängten „Tschifferli“ (Tragkörben) als „Pschuuribättler“ in Gruppen von Haus zu Haus und bitten um Gaben, die sie in Form von Süssigkeiten erhalten. Nachmittags schleichen Burschen im Dorf umher. Sie lärmen mit umgebunden Schellen und tragen ein Säcklein mit der gefürchteten Schmiere aus Kohle und Fett mit sich. Die „Pschuurirolli“ versuchen, Kinder, Mädchen und ledige Frauen zu fangen und deren Gesichter mit der Schmiere zu bestreichen. Bis zum Sonnenuntergang müssen alle Opfer „pschuuret“ (geschwärzt) sein. Abends laden die Burschen die Mädchen zum abendlichen Festessen ein. (Bild: Raquel Zinsli)

1. März 2018

Chalandamarz
Wir kennen Chalandamarz vom Kinderbuch „Schellenursli“ von Salina Chönz und Alois Carigiet. „Chalandamarz“ bezeichnet in der rätoromanischen Sprache den Beginn des Monats März. An diesem Tag wird der Winter mit Glocken ausgeläutet und der nahende Frühlingsbeginn gefeiert. Schulkinder in Bauernblusen, Zipfelmützen und Trachten ziehen am frühen Morgen mit Glocken und Peitschen in Lenzerheide herum, und singen Chalandamarz-Lieder.